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online Bürgerkonto


Mit dem Online Bürgerkonto kann der Bürger alle seine Vorgänge mit der Stadtverwaltung online verwalten: Anträge stellen, Bearbeitungsstatus einsehen, ein Archiv zeigt ältere Vorgänge, er kann sein Kontostand einsehen (z.B. wann ist die nächste KiTa Gebühr fällig) etc. Mit diesem Konto wird die Kommunikation mit der Stadtverwaltung wesentlich vereinfacht und der Bürger hat alles auf einen Blick beisammen. Zusätzlich könnte die Stadtverwaltung dieses Konto nutzen um empfängerspezifisch zu kommunizieren, z.B. über neue Hebesätze in der Grundsteuer, neue KiTa Gebühren etc. informieren.


Diskussionen

  • Astrogirl ist dafür
    +4

    Ich finde die Idee super. Mich nervt es jedes Jahr, dass immer für die Steuererklärung Gebührenbescheide für die Kitas fehlen. Nicht dass ich die Gebührenbescheide verloren gingen, nein, die Gebührenstelle vergaß schon zweimal einen aktualisierten Bescheid zu schicken. Wäre doch was, wenn ich online mir selbst die Einzahlungen von einem Jahr in einer Art Kontoauszug selbst ausdrucken könnte.

  • MoHag ist dafür
    +2

    Natürlich ist das ein zusätzlicher Kommunikationskanal. Nicht mehr und nicht weniger. Für arbeitende Menschen ist das eine Alternative zum zeitweiligen Urlaubstag in einem Bürgerbüro oder sonstwo in einem Amt. Die Idee mein.muenchen.de ist klasse. Hier ließe sich doch differenzieren zwischen den unterschiedlichen Leistungen und Verwaltungsakten, die einen betreffen. Viele Dinge gingen ohne Probleme online und mit ihnen online ließe sich Zeit sparen. Für hoheitliche Verwaltungsakte wird es künftig auch Lösungen (hinterlegte Unterschrift oder Fax-Dokument, welches online zurück gemailt/eingestellt werden kann etc.) geben. Hier kann man einfach anfangen und nach und nach je nach Rechtslage das "Personal.Log" ausbauen.

  • Die Idee finde ich sehr gut, aber die Daten nach Personen und nicht nach Themen zu sammeln scheint mir irgendwie beunruhigend. Außerdem werden dadurch jene von einer Onlinenutzung ausgeschlossen, die nicht ALLES über das Netz kommuniziert wissen wollen. Umgekehrt hatte ich eine ähnliche Idee, nur dass der Bürger verschiedene Eingabesysteme bei der Stadt hat (z.B. Leistungen nach dem SGB II, Meldedaten usw.), da die Entscheidung und Vergabe durch die Stadt erfolgt, und gleichzeitig auf verschiedene Anwendungen sehend zugreifen kann (freie Kitaplätze usw) ohne irgendwelche eigenen Daten einzugeben.

  • digisus ist dafür
    +1

    Ich glaube, solche personalisierten Dienste -- wie sie es jedes Online-Unternehmen, wo man etwas bestellen kann anbietet -- werden auch bei der Stadt kommen. Ich fände zum Beispiel mein.muenchen.de mit einem Login, der es erlaubt, alles, was ich mit der Stadt online machen kann, von einem zentralen Ort aus zu tun, super und sehr zeitgemäss.

  • PeterParker ist dagegen
    +1

    Da bleibt die Frage ob die Anschaffungskosten + Unterhalt nicht weitaus höher sind als der eigentliche Nutzen davon.

    • sicher ist das ganze nicht zum 0-Tarif zu bekommen. Ich denke aber schon dass es Effekte gibt, wenn Bürger mit vor ausgefüllten Formularen "ins Amt" kommen, Telefonnachfragen wegfallen etc. Die Technik ist ja auch nicht mehr im Beta-Stadium, so dass man ganz gute Software dafür zu einem vernünftigen Preis bekommen könnte.

    • Da bin ich nicht so sicher, denn viele Präsenzbüros in vielen Ämtern und Referaten quer über die Stadt verteilt für die Bürger zu betreiben kostet auch Geld.

      • Präsenzbüros werden immer sein müssen, denn viele Menschen kennen sich mit der Technik nicht aus oder haben nicht mal einen Computer, und viele WOLLEN auch nicht alles anonym und technisch machen. In einem Gespräch mit einem Menschen bekommt man viel mehr Informationen, da wird auch mal eine Frage gestellt oder ein Ratschlag gegeben. Die Stadt ist für alle Menschen da, nicht nur für technisch Versierte.

  • Einerseits wäre es sicher praktisch, dennoch darf man nicht vergessen, dass viele der genannten Erledigungen entweder nur gültig mit Siegel, Unterschrift o.Ä. sind, sodass man es dennoch rausschicken müsste - und ganz ehrlich, man kann in den Bürgerbüros fast alle wichtigen Sachen erledigen, und von denen gibt es genug. Zudem müsste die Stadt dafür unheimlich viele neue Leute einstellen, und wie genau soll das bezahlt werden? Über Zahlungen des Landes? Erhöhung der Hundesteuer?

    • Wieso sollten dazu viele neue Leute eingestellt werden? Heute müssen auch ganz viele Leute in den ganzen Bürgerhäusern die Arbeit erledigen...

      • Weil diese Leute dennoch noch Bürger hätten, die lieber ins Bürgerbüro gehen - wenn ich in der Nähe bin, warum sollte ich - angenommen, ich hab daheim keinen PC oder Internet, und davon gibt es viele Leute - in ein Internetcafé oder nach Hause laufen? Die Leute in den Bürgerbüros haben - soweit ich weiß - jetzt mehr als genug Arbeit, wenn dann auch noch die Aufgabe, ständig zu kontrollieren, ob iwelche neuen Anträge eingegangen sind, dazukommt, wie sollen die das schaffen?

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