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Fundsachenfinder


Die Münchner Bürger und Auswärtige sollen online auf eine Datenbank zugreifen können in der Fundsachen aufgelistet sind, sie sollen z.B. über Web per Suchfunktion und diverse Kategorien (benutzes Verkehrsmittel, Zeitraum, Gegend, Kinderspielzeug, Handy...) nachsehen können ob etwas gefunden worden ist.

Am benutzerfreundlichsten stelle ich mir einen Stadtplan vor, der mir Fundorte angibt, wenn ich z. B. über Weboberfläche "Handy, Maxvorstadt, 1.12.2010" eingebe. Wenn dann tatsächlich etwas gefunden worden ist kann ich eine detaillierte Anfrage mit einer in Frage kommenden ID ans Fundamt stellen, z.B. wie jetzt schon per E-Mail.

Damit soll den Bürgern schnell und einfach geholfen werden, wenn sie etwas verloren haben (sinnlose Anfragen und Behördengänge werden erspart) und die Sachbearbeiter im Fundamt hätten meines Erachtens weniger Anfragen, weil die "Sucharbeit" durch die Verlierer selber gemacht wird.

Um zu gewährleisten daß nur die tatsächlichen Eigentümer ihre Sachen wieder bekommen, muß man es natürlich einplanen daß eine genaue Beschreibung des Gegenstandes für die Öffentlichkeit nicht einsehbar ist - damit nicht plötzlich jeder sein I-Phone in der U6 verloren hat ;)


Diskussionen

  • Finegael1970 ist dagegen
    +3

    Es werden in der Stadt täglich hunderte Dinge abgegeben (beim Fundbüro, bei der Polizei, beim Fundbürio dr Bahn/s-Bahn, usw.) Wer sollte das den täglich pflegen, da steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

  • Ich war mal im Fundbüro eingesetzt und kenne dementsprechend noch Leute dort. In der letzten Zeit gab es eine große Umstellung, die Mitarbeiter dort kommen vor lauter Arbeit kaum noch hinterher. Sollen sie da noch zusätzlich in eine Datenbank alles mögliche über die Gegenstände eintragen, vllt noch ewig über einer Karte hocken (die Fundsachen kommen nicht immer von der Polizei, wenn ein MVV-Fahrer an der Endhaltestelle eine Geldbörse findet - wie soll der z.B. angeben, bei welcher Haltestelle die vergessen wurde? Und das sind nicht wenige Sachen) - wann sollen sie dann Bürgeranfragen beantworten?

    Schließlich kann man inzwischen einfach anrufen, es wird nachgesehen, fertig. Bei Handys muss man sowieso mehr anbringen als die Marke und das Modell, Schlüssel werden nur nach Vergleich ausgehändigt - also nützt die Karte für diese beiden Dinge schon mal nichts.

    • ich finde die idee gut, würde sie aber nicht nur auf fundbüros beschränken. Es könnte einfach jeder in der karte eingeben, wo und was er/sie verloren hat und ein finder könnte da einfach nachschauen und bei übereinstimmung irgendwie kontakt aufnehmen. Das würde für verlierer, finder und fundbüro weniger aufwand bedeuten, weil verlierer und finder nicht mehr zum fundbüro laufen müssten. Dadurch hätte das fundbüro weniger arbeit - die gesparte zeit könnte damit verbracht werden, selbst in die karte zu schauen, ob jemand ein fundstück dort eingetragen hat als verloren.

      • Ich glaube, wenn man etwas findet, ist man verpflichtet, es im Fundbüro abzugeben, oder? Das verträgt sich dann nicht mit Ihrem Vorschlag.

  • WanningerAu ist dagegen
    +2

    Klingt gut, ABER: Wenn ich selber sozusagen im Katalog der Fundsachen blättern kann, suche ich mir eben aus, was mir gefällt und behaupte dann, ich hätte es verloren...

  • smazanek ist dafür
    +1

    Super Idee, ich habe letztes Jahr leider einen Gegenstand von großem persönlichen Wert verloren und habe das Fundbüro dabei als ziemliche black box erlebt.

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