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Linux/Open Source im Bildungsbereich ermöglichen


Es gibt noch keine sichtbaren Linux-Projekte in den Münchner Schulen. Hier könnte in Pilotprojekten der Einsatz von Open Source und Linux im Bildungsbereich erprobt werden, um Schülern und Lehrern die Chance zu geben, sich mit alternativen Technologien auseinandersetzen zu können -- und nicht nur auf wenigen Produkten einiger Hersteller geschult zu werden. Eine unabhängige Ausbildung fördert nicht nur die IT-Kompetenz der Schüler, sondern gibt den beteiligten Schulen auch mehr Freiräume beim Einsatz von IT im Lehrplan. Nicht zuletzt erhält der IT-Standort München dadurch mittelfristig besser ausgebildeten Nachwuchs.


Diskussionen

  • fbrueckn ist dafür
    +2

    Ich unterstütze den Vorschlag. Die Bedeutung von Linux nimmt ständig zu. Und Kenntnisse, die etwa LPIC-1 ("Junior Level Linux Professional") entsprechen, können durchaus ein Bildungsziel sein.

    Außerdem möchte ich noch den Vorschlag CAcert4München erwähnen, der hier m.M. nach das Thema in Richtung Security gut ergänzt ...

  • ungethym ist dafür
    +2

    Meiner Meinung nach sollten in der Schule IT-Kenntnisse vermittelt werden und keine Softwareschulung durchgeführt werden (auch noch ausgerichtet auf einen einzigen Hersteller). Nach einer Softwareschulung kann man bei einem Upgrade (z. B. MS Office 2003 auf 2007) jedesmal nochmals schulen. Wer über IT-Kenntnisse verfügt braucht dies nicht. Die Bedeutung von IT-Kompetenz wird auch weiterhin zunehmen. Allgemeine IT-Kompetenz lässt sich mit Linux und Open-Source-Software besser vermitteln als mit jedem anderen Betriebssystem. Die Kosten die durch freie Software gespart werden können an anderer Stelle im Unterricht sinnvoller eingesetzt werden. Österreich nutzt diese Chance und Unterstützt die Einfühung von Linux in ihren Schulen seitens des Bildungsministeriums. Auch in Portugal und Brasilien kommt verstärkt Linux zum Einsatz. Z.B. hat hier die KDE community in Zusammenarbeit mit Lehren und Schulbehörden den Desktop erweitert und angepasst. Und dies ist nur der Anfang. Ich kann diesen Vorschlag aus ganzem Herzen unterstützen!

  • Liquidizer-Chris ist dafür
    +2

    Gerade Lehrer würden davon profitieren!

  • digisus ist dafür
    +2

    Nachtrag: Einige vom Bund gesammelte Beispiele: http://www.oss.bund.de/node/282, vor allem Brasilien und Russland (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ein-eigener-Linux-Desktop-fuer-Russland-1127042.html) sind erwähnenswert.

  • MoHag ist dafür
    +1

    Open Source basierte Software in den Schulen finde ich grundsätzlich aus mehreren Gründen richtig: Wenn es um die Anwendung und den Einsatz von Programmen geht, ist der Vorteil, dass Eltern keine lizensierte Software "aufgedrängt" werden, was ein Beitrag zum Abbau von Bildungsbarrieren (Stichwort PISA) wäre. Zudem erfahren die Schüler schon früh von Alternativen, was eben genau das Denken und Handeln in Alternativen stärkt. (Im Gegensatz zum Vorbild einer "alternativlosen" Finanzpolitik einer Frau Merkel (Unwort des Jahres 2010)). Wenn es um die Programmierung, also den gestalterischen Umgang mit Software Codes geht, kommt man gar nicht um Linux und Software mit offenem Quellcode herum ... oder wie will man einsehen können wie der Quellcode von Microsoftprodukten aussieht? und ein kleiner Kommentar zu pädagogischen Zweck von Präsentationprogrammen für Lehrer und Schüler: eine gute Präsentation ist maßgeblich von der Fähigkeit abhängig, sich präsentieren zu können und nicht etwas mit Hilfe von etwas! Und das lernt man nicht am Computer. Die beste Präsentation kommt ganz ohne Hilfsmittel oder zumindest mit wenig davon aus.....

  • andreasbalzer ist dagegen
    0

    Für Schüler ist es schwer in der Schule eine IT-Plattform zu lernen, geschweigedenn zwei. Ich war auf dem Gymnasium in Informatik (sowohl Grundausbildung in der Unterstufe als auch Grundkurs Informatik in der Oberstufe) und konnte das live miterleben. In der Wirtschaft ist nun mal Windows das meist verwendete System und es macht wenig Sinn, wenn Schüler etwas lernen, das nur eine Minderheit einsetzt (zu Großteilen zuhause bei den Schülern auch nicht läuft) und keinen besseren Nutzen schafft als anderes. Es wäre viel besser, wenn man Computer und vor allem elektronische Medien mehr in den Unterricht integriert. Sorry to say aber für viele Lehrkräfte wäre es viel besser zu lernen wie man gescheite Präsentationen macht als sich mit Linux auseinanderzusetzen.

    • Auf jeden Fall könnte man doch trotzdem Workshops zu verschiedenen Plattformen initiieren, wo man verschiedene Betriebssysteme, Browser, ect. gegenüberstellt und den Schülern nahebringt, dass es zu einem Produkt Alternativen gibt. Wäre doch doch schade, wenn man sich nur auf ein bestimmtes Unternehmen beschränkt, um somit die zukünftigen PC-Nutzer auf dieses Unternehmen festzusetzen.

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