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Beteiligungsplattform Radverkehr


Mit Hilfe einer Online-Beteiligungsplattform für den Radverkehr soll Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, auf problematische Stellen, aber auch gute Lösungen im städtischen Verkehr hinzuweisen. Die Stadt wiederum kann ihre bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen im Bereich der Radlinfrastruktur über diese Plattform an die Bürger kommunizieren. Damit wird die sehr auf Marketing ausgerichtete Radlhauptstadt-Kampagne um ein wichtiges Instrument zur Information und Beteiligung der Verkehrsteilnehmer, die tagtäglich mit den Problemen im städtischen Radverkehr konfrontiert sind, ergänzt.

Bisher informiert die Stadt München rund ums Verkehrsmittel Fahrrad mit Webseiten http://www.muenchen.de/verticals/Mobilitaet/Fahrrad/133805/index.html und Broschüren http://www.muenchen.de/verticals/Mobilitaet/Fahrrad/Fahrradnetz/2_Radlnetz/200629/index.html.

Auf kommunaler Ebene gibt es diverse Möglichkeiten, wie sich Bürger beteiligen können (Bürgerbegehren, Bürgerversammlungen, Volksentscheide etc.) http://www.muenchen.de/Rathaus/politik/384281/buergerbeteiligung.html um ihre Anliegen einzubringen. Diese unterliegen jedoch zeitlichen und örtlichen Beschränkungen und sprechen häufig nur Bevölkerungsschichten an, die politische Mechanismen durchschauen und das Wissen haben, diese Instrumente zielführend einzusetzen.

Eine Beteiligungsplattform Radverkehr könnte von der bisher einseitig geführten Kommunikation, von der Stadt hin zum Bürger, zu einer beidseitigen Kommunikation führen, von der alle profitieren. Als gelungenes Beispiel kann hier das Angebot der Region Frankfurt RheinMain http://www.meldeplattform-radverkehr.de/mphIndex.html genannt werden, wo eine solche Plattform bereits umgesetzt wurde.

Dieser Vorschlag unterscheidet sich insofern von "Fixmystreet" http://mogdy.liqd.net/proposal/1637-Fixmystreet_f%C3%BCr_M%C3%BCnchen als dass eine spezielle Klientel angesprochen wird (die Radfahrer) und deren spezifischen Probleme, Wünsche berücksichtigt werden. Eine generalistisch angelegte Plattform für alle infrastrukturellen Anliegen, von der kaputten Laterne über Graffiti bis zur fehlenden Radwegweisung, halte ich dagegen für nicht umsetzbar (Unübersichtlichkeit der Anwendung, Frage der Beteiligung der Klientel, Schwierigkeit der Betreuung durch und Verteilung an zuständige Ämter etc.). Auf spezialisierten Plattformen kann dagegen ein Feedback der spezifischen Ämter und ihrer Maßnahmen prominent erfolgen.


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