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Kommunikationsplattform für Elternbeiräte


Motivation

Im Bayerischen Kinderbildungs und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) heißt es: „Zur Förderung der besseren Zusammenarbeit von Eltern, pädagogischem Personal und Träger ist in jeder Kindertageseinrichtung ein Elternbeirat einzurichten.“ Eine wesentliche Tätigkeit des Elternbeirats besteht im Austausch von Informationen (Koordination, Abstimmung, Information). Den ehrenamtlich tätigen Beirätinnen und Beiräten wird aber von Seiten der Träger das für diese Aufgaben hilfreiche und zeitgemäße Kommunikationsmittel nicht zur Verfügung gestellt. In der Realität liegt es an den jeweiligen Personen, sich um die Einrichtung von E-Mail-Verteilern, eine Website, ein digitales Schwarzes Brett und ähnliches zu kümmern. Aus meiner Sicht ist es nicht akzeptabel, wenn offizielle Gremien über privat organisierte E-Mail Adresse (z. B. GoogleMail -> Datenschutz?) erreichbar sind und ihre Abstimmungsgespräche über frei verfügbare Angebote im Internet abwickeln müssen.

Lösungsvorschlag

Einrichtung eines Kommunikationsportals für Elternbeiräte mit aktuellen Funktionen wie:

  • E-Mail Funktion und E-Mailverteiler (Eltern pflegen ihre Daten, der Elternbeirat wird nicht damit belastet, E-Mail-Verteilerlisten auf dem aktuellen Stand zu halten)

  • Newsletter (Eltern abonnieren den Newsletter des Elternbeirats, einfache Abbestellung durch die Eltern z. B bei Verlassen der Einrichtung)

  • Chat (Informationsaustausch und Diskussion elternbeirats-intern und extern mit den Eltern)

  • Kalender, Terminplaner

  • Website mit einfachem Content Management System

  • Verlinkung zum Web-Angebots des Elternbeirats auf der Seite der Webseite der jeweiligen Einrichtung (Krippe, Kindergarten, Koop, Hort)

  • Was noch?

Möglichen rechtlichen Vorbehalte von Seiten der Stadt kann dadurch begegnet werden, dass jeder Nutzer über eine Registrierung dazu verpflichtet wird, sich an die gültigen Nutzungsbedingungen zu halten (ggf. sogar schriftlich). Sofern ein derartiges Portal aus rechtlichen oder administrativen Gründen nicht unterhalb von muenchen.de/rathaus aufgehängt werden kann, ist Kreativität für eine Alternative gefragt. Da das Engagement der Eltern ehrenamtlich in deren Freizeit erfolgt, sollten sie hierbei soweit wie möglich Unterstützung erhalten und ein entsprechendes Portal umsetzbar sein.


Diskussionen

  • Astrogirl ist dafür
    +1

    Das ist ein absolut notwendiger Vorschlag. Papierordner und Elternbeiratsmappe, die von Hand zu Hand und oft verloren gehen, sind nicht mehr zeitgemäß. Auch die Website http://www.gkb.musin.de/ ist für die Elternbeiratstätigkeit nicht ausreichend. Oft beginnen die neuen Elternbeiräte vorn und müssen sich Informationen selbst zusammensuchen. Eine Übergabe vom alten zum neuem Elternbeirat ist oft nicht möglich. Da bietet solche Plattform schon einiges an Potential. Ich hoffe, dass der Vorschlag aufgegriffen wird und so das Ehrenamt des Elternbeirates einezeitgemäßes Unterstützung findet.

  • sowa ist dafür
    0

    Ich sehe in einer E-Mail-Funktion den großen Vorteil, daß ich als Elternbeirat nicht meine kompletten privaten Daten öffentlich machen muß. Die einzigen Bedenken die ich habe: nicht alle Eltern (und -beiräte) haben E-Mail. Und nicht alle die eines haben lesen das auch regelmäßig. Also um Aushang und Briefkasten kommt man nicht rum...

    • Der Vorschlag ist nicht als Ablösung der klassischen Kommunikationswege (Brett, Briefkasten) zu verstehen, sondern als unterstützendes Arbeitsmittel. Alle Informationen, die Online gestellt werden, müssen auch über das Brett des Elternbeirats in der Einrichtung verfügbar sein.

      Nur ein Beispiel: Aushänge müssen von der Leitung vor Aushang freigegeben werden. Dies könnte auch über einen Workflow online passieren.

      1. Ein Elternbeiratmitglied erstellt auf der Plattform einen beliebigen Aushang

      2. Dieser wird markiert mit „zur internen Abstimmung“

      3. Alle EB Mitglieder erhalten eine Benachrichtigung/E-Mail und können den Aushang korrigieren, kommentieren oder ergänzen.

      4. Nach der internen Abstimmungsphase erhält der Aushang die Markierung „weitergeleitet zur Freigabe durch Leitung“

      5. Dieser erhält dann wiederum eine Benachrichtigung/E-Mail und kann denn Aushang freigeben bzw. einen Kommentar oder Änderungswünsche äußern.

      6. Wurde der Aushang freigegeben, erhält das Dokument einen entsprechenden Zusatz, ist auf einem digitalen Schwarzen Bretts des Elternbeirats sichtbar, Eltern erhalten einen E-Mail (sofern sie diese Funktion aktiviert haben) und kann ausgedruckt und in der Einrichtung ausgehängt werden.

      Eine Abstimmung über private E-Mail und unterschiedliche System (Word, OpenOffice, PDFs, Microsoft, Mac etc.) ist sehr fehleranfällig und aufwendig.

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