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muenchen.de: Barrierefreien (barrierearmen) Zugang gewährleisten


Der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München mahnen schon seit Jahren die Barrierefreiheit auf muenchen.de an und bitten um die die Beachtung folgender Aspekte, die einen barrierefreien oder einen barrierearmen Zugang zu Informationen und Nutzung der Intenetseiten gewährleisten:

Barrierefreie Technik (Zugänglichkeit, Lesbarkeit, Verständlichkeit etc.)

Barrierefreie Darstellung (klare, einfache prägnante Sprache und Bildaussagen) und

Hinweise auf Barrierefreiheit im Inhalt.

Ein barrierfreier Zugang zu Internetangeboten ist nicht nur für Menschen mit Beeinträchtigungen wichtig. Auch für Menschen ohne Behinderungen gibt es positive Nebeneffekte eines barrierefreien Webauftritts: ALLE Menschen ob mit oder ohne Behinderungen profitieren von leicht auffindbaren, verständlichen und übersichtlichen Internetauftritten. Auch alle anderen User freuen sich über benutzerfreundlich gestaltete Seiten. Deshalb sollte in Zukunft verstärkt darauf geachtet werden, dass der Zugang zum Internet möglichst gut zugänglich ist, dass Menschen mit und ohne Behinderungen einen optimalen Zugang zum "digitalen München" haben können.


Diskussionen

  • mucdata ist dafür
    +2

    Lernen wir von Österreich: www.wien.at hat einen tollen barrierearmen Internetauftritt.

  • MS1 ist dafür
    +1

    muenchen.de muss für alle Bürger und Bürgerinnen nutzbar sein,

  • fritz@joker-netz.de ist dafür
    +1

    vielleicht ist eine parallele Seite geeigneter, münchner Bürgerinformationen zu sammeln, die Fremdenverkehrsversion kann gerne anders sein ... die stört mich als Münchner eher ...

  • muenchen.de: Barrierefreien (barrierearmen) Zugang gewährleisten

    Ein Internetauftritt sollte selbstverständlich barrierefrei, das heißt für alle zugänglich sein! Den Webauftritt zugänglich zu machen, ist technisch längst ein alter Hut, der Ersteller sollte sich allerdings mit den Empfehlungen der WCAG (=Web Content Accessibility Guideline) 1.0 bzw. 2.0 schon auskennen.

    Was Barrierefreiheit bedeutet, ist mit verbindlicher Gültigkeit für öffentliche Anbieter in Deutschland durch die BITV (=Barrierefreie Informationstechnik Verordnung, in Bayern die BayBITV) beschrieben, und kann mit einer dazugehörigen Prüfvorschrift (dem BITV-Test) geprüft werden.

    Geeignete Dienstleistungsunternehmen (führend: die BIK Beratungsstellen) führen den Test durch, und beraten bei der Verbesserung. Das alles kostet nur wenig Geld, und hilft aber Vielen!

    Also: lasst uns den Webauftritt barrierefrei machen, Ausreden gelten nicht.

  • Venetia ist dafür
    +1

    Die Barrierefreiheit hätte schon beim letzten Relaunch berücksichtigt werden können, bzw. müssen. Nun wird es höchste Zeit, sich dem Thema zu stellen, vor allem da Träger der öffentlichen Gewalt schon seit 2003 dazu verpflichtet sind, ihre Seiten barrierefrei zu gestalten!

    Zappelnde Werbebanner und dergleichen haben hier nichts zu suchen! Die Schrift ist zu klein, insgesamt zu wenig Kontrast und die Links sind nicht erkennbar. Insgesamt ist alles dicht gedrängt und schlecht lesbar. Schön wäre auch, wenn die zerfransten Textgrafiken oben rechts endlich überarbeitet werden, das macht keinen guten Eindruck.

    Wenn ich ein zuständiges Referat suche, muss ich mich mühsam durch eine Navigation quälen, deren Bedeutung wahrscheinlich nur Mitarbeiter der Stadt kennen. Oder eine Suchmaschine in Anspruch nehmen, die mir gefühlte 1 Million Ergebnisse bringt. Wichtig wäre hier eine Überarbeitung mit themenorientierer Navigation, z.B "Hundesteuer". Warum wird vorausgesetzt, dass ich als Laie weiss, welches Referat hier zuständig ist? Auch das empfinde ich als "Nichtbehinderter" als Barriere!

  • Ich bin Bürger dieser Stadt, deshalb fordere ich, dass alle Bürger dieser Stadt muenchen.de nutzen können.

  • rathaus ist dafür
    +1

    Die muenchen.de Seite ist das Portal der Landeshauptstadt München und muss für alle Besucherinnen und Besucher barrierefrei nutzbar sein.

  • info@chmst.de ist dafür
    +1

    Das ist heute selbstverständlich und ein Grundrecht. Leider wird der Platz auf dem Bildschirm lieber für Werbebanner als für größere Schrift und klarere Aufteilung verwendet. Und - nicht zu vergessen: WEB-Entwickler sind "jung, männlich und rechtshändig" und verschwenden keine Gedanken an Menschen mit Alterssichtigkeit, von anderen Behinderungen ganz zu schweigen. Allerdings: Es ist schwer, eine solche Menge an Informationen klar zu strukturieren. Da ist es mit kleinen Änderungen nicht getan sondern es muss ein Gesamtkonzept her, geschaffen aus der Sicht des normalen Anwenders, nicht aus der Sicht der Datenbank oder des Content Management Systems.

  • FrankKarlsenLasshof ist dafür
    +1

    Sollte eine Selbstverständlichkeit sein bzw. werden!

  • Julian P. ist dafür
    +1

    Eine übersichtliche und professionell durchdachte Aufteilung der Inhalte und die barrierefreie Präsentation dieser hilft nicht nur behinderten Menschen. Auch der normale Bürger hat etwas davon! Neben dem allgemeinen Wohlfühlen beim Besuch der Seite sind Informationen auch besser auffindbar und somit besser verfügbar. Was nutzen Informationen, wenn sie zwar bereitstehen, aber nicht gefunden werden? Die aktuelle Seite ist furchtbar unübersichtlich!

    Für die Ausarbeitung von benutzerfreundlicher Navigation und Aufteilung der Inhalte sollte eine professionelle Agentur beauftragt werden, die sich darauf spezialisiert hat. Mensch-Maschine-Interaktion ist hier das Stichwort! Barrierefreiheit und der verbesserte Zugang für Behinderte ist hier integraler Bestandteil und hilft am Ende allen Nutzern.

    Leider kann man sich damit aber auch unendlich lange auseinander setzen (Beispiel: Die Neuentwicklung der Oberfläche vom Fraunhofer für die Fahrkartenautomaten der Bahn hat mehrere Jahre gedauert). Hier sollte man selbstverständlich das ganze auch in einen vernünftigen Rahmen setzen.

  • UrhaRan ist dafür
    +1

    Für mich gar keine Frage. Das sollte Standard sein. Die Stadtverwaltung ist doch für alle da.

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